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Der Großspitz ist eine Varietät des Deutschen Spitzes

Verwendung
Wach- und Begleithund

FCI Klassifikation
Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp - Sektion 4 Europäische Spitze –

Der Großspitz, vom Aussterben bedroht!

Text von Silvia Friedrichs, Spitz-Nothilfe e.V. mit freundlicher Genehmigung
(Meine persönlichen Anmerkungen findet man in Klammer)
Rückenhöhe 40 bis 50 cm

Farben: weiß, schwarz, braun (im VDH) und (zusätzlich) andersfarben (im IHV)
(d.h. alle Farbschläge auch gescheckt und einfarbig mit weißen Abzeichen sind zugelassen.)

Wie alle Spitze ist der Großspitz ein aufmerksamer und freundlicher Familienhund. Seine imposante und würdevolle Ausstrahlung passt hervorragend zu seinem Job als Wächter. Das Fell macht ihn mächtiger als er wirklich ist. Der Großspitz ist mutig und seinem offenen Blick kann man kaum entgehen. Ihn zu ignorieren dürfte schwer fallen. Er gehörte früher, ebenso wie der Wolfsspitz zu den Arbeitshunden.

Heute ist er leider eine sehr seltene Spitzart. In weiß und in schwarz gibt es noch sehr wenige Zuchteintragungen, in braun wurde zuletzt 1994 ein Wurf eingetragen.

(Anmerkung: Im Jahr 2008 wurde erstmalig im VfdSp/VDH eine Verpaarung brauner Mittelspitz mit schwarzem Großspitz genehmigt. Daraus resultierte ein Wurf schöner brauner Großspitze. Bis Heute (29.12.10) wird über den VfdSp/VDH leider in dieser Richtung nichts weiter unternommen.---Ich hoffe auf ein Umdenken der Zuchtverantwortlichen.)

Der minimale Größenunterschied zu den Wolfsspitzen wird kaum auffallen, vielleicht überragen einige Großspitze den grauen Bruder auch schon um einiges.
In den 50er Jahren gab es den Großspitz noch in vielen Farben, seit den 60ern im VDH/FCI leider nur noch in den anerkannten Farben weiß, schwarz und braun.

(Dank einiger mutiger Züchter, die bereit sind andere Wege zu gehen wird diese Varietät bald wieder in allen Farben die Hundewelt bereichern dürfen.)

Früher war der weiße Großspitz aufgrund seiner eleganten Erscheinung eher in vornehmen und gutbürgerlichen Gesellschaftskreisen zu finden. Auch an den Küsten der Nord- und Ostsee war der weiße Spitzschlag sehr beliebt.
Der schwarze Großspitz hatte seinen Platz vor allem in Baden-Württemberg. Schwäbische Weinbauern hielten schwarze Großspitze, deren typische Aufgabe es war, die reifen Trauben in den Weinbergen vor vier- und zweibeinigen Naschern zu schützen. Dadurch erlangte der „Weinbergspitz“ in Süddeutschland Bedeutung. Vielleicht sagt man heute genau deshalb von dem großen Schwarzen, dass er der unbestechlichste aller Spitze sei.
Der große Spitzer soll früher auch als „Pommer“ bezeichnet worden sein.
Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. setzte die Großspitze im Jahre 2003 auf die Liste der extrem bedrohten Hunde.
Link [G-E-H]

Zitat Ludwig Beckmann: „... Der Spitz übertrifft alle anderen Haushunde an Wachsamkeit. Beständig mißtrauisch, argwöhnisch und alle Vorgänge in seiner Umgebung beobachtend, bringt der geringste Verdacht ihn sofort in Alarm. Die Sorgen für das sein Obhut anvertraute Gut treibt ihn meist bis zum äußersten und zeigt damit eine Anhänglichkeit, die oft geradezu rührend ist ... „

Standard
Zu finden auf der Seite der Interessengemeinschaft der Spitzfreunde im IHV e.V.
Link: http://www.ig-spitze.de/standard-ihv.html

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