Smilla van Millus

 
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Der Weg zum ersten Wurf bis zur Abgabe der Welpen:

Nachdem sich Smilla nun so gut entwickelt hat und uns immer wieder Bewusst wurde, wie wenig Großspitze es noch gibt, haben wir ins Auge gefasst, einen eigenen Wurf großzuziehen.

Natürlich nicht einfach so und unüberlegt, nein erst mal rundum informieren und sich ein eigenes Ziel erarbeiten.

Eines war von Anfang an sicher, es sollte auf jeden Fall ein Wurf sein, der unter den Auflagen des VDH großgezogen wird. Dies ist zwar eine Garantie für gut aufgezogene und sozialisierte Hunde (da muss man sich schon eigene Auflagen machen), jedoch werden auf diese Weise die Gesundheitsuntersuchungen von Spezialisten ausgewertet und bescheinigt.

Also wurde ein Zuchtwart des Vereins für deutsche Spitze eingeladen, der bei uns eine "Zuchtstättenabnahme" durchgeführt hat.

Er hat sich angeschaut wie wir leben und Fragen gestellt, wie und wo wir unsere Welpen aufziehen werden, ob man schon Erfahrung mit dem Züchten hat, ob man schon Literatur über das Züchten gelesen hat und ob man schon Seminare oder Arbeitstagungen besucht hat. Einen ganzen Fragekatalog. Diesen füllt er dann aus, und gibt dann seine Empfehlung (oder eben auch nicht) ab. Was mir sehr gefallen hat, war die angebotene Hilfe durch den Zuchtwart, dass man sich jederzeit bei Fragen an ihn wenden kann.

Dann musste ein Zwingernamen gesucht werden. Meinen Wunschnamen "SONNENFELL" wurde mir leider durch den VDH bzw. FCI nicht genehmigt.

Da mir aber an diesem Namen sehr viel liegt, bin ich in die englische Sprache abgewandert und habe ihn noch mit einem Lächeln versehen.

Und damit jeder weis, was ein Sonnenfell ist:
Hab Sonne im Fell
Nun musste Smilla noch das HD-Röntgen über sich ergehen lassen.

Die Bilder wurden zum Verein geschickt und von dort weiter zur Uni-Klinik zum Auswerten.

Smilla war 2 Jahre alt beim röntgen. Ich habe bewußt so lange gewartet, denn in diesem Alter verwächst sich nichts mehr. Ich wollte ein klares Bild!

Die Auswertung ergab den Befund einer C-Hüfte. Dies ist nicht tragisch, denn es ist nichts “locker” im Gelenk und sie wird Aufgrund ihrer Größe und des Gewichtes auch nie Probleme mit einer Arthrose in diesem Gelenk bekommen. Was jedoch zu beachten ist: Als Partner kommt nur ein HD-A Spitz in Betracht.

Die Patellaluxationsuntersuchung ergab den Befund: 0/0 d.h. Keine Probleme mit sich verschiebenden Kniescheiben. (dies ist eine freiwillige Untersuchung)

Zu guter Letzt habe ich auch noch die Untersuchung auf erbliche Augenerkrankungen von einer vom VDH anerkannten Tierärztin machen lassen. Befund: Keinerlei Anzeichen für eine Erkrankung. (Auch diese Untersuchung ist freiwillig)

Nun kam die eigentliche Wurfplanung:

Dazu gehört zuallererst einmal Stammbäume studieren, mit den Besitzern über das Wesen und evtl. Krankheiten des Rüden reden, wenn möglich sich den Hund live ansehen mal einen entspannten Spaziergang zusammen machen, denn auf Ausstellungen sind die Hunde meistens viel zu aufgeregt. Sich umhören, was Andere zu dem Rüden zu sagen haben, denn die Besitzer sind meistens sehr "verblendet" (geht mir doch auch so).

Was bei mir Pflicht ist: Ein DNA-Abgleich der Zuchtpartner durch Frau Dr. Pfeiffer, Uni Kassel.

Denn das Papier auf einem Ahnennachweis ist geduldig. Das Blut lügt nicht !!

Die Wahl für den A-Wurf fiel letztendlich auf Alev vom Vollblutarabergestüt Hoher Fläming.

“Wotan” ist nicht nur ein wunderschöner Rüde, sondern noch dazu unglaublich fröhlich und freundlich. Und auch Smilla mag ihn sehr gerne ;o)

Ein DNA–Abgleich durch Frau Dr. Pfeiffer ergab, dass die Gene der Beiden genügend weit voneinander entfernt liegen und einer Verpaarung somit auch genetisch zugestimmt werden könne.

Bis zu diesem Zeitpunkt war natürlich die Wurfbox schon gebaut und Leintücher, Decken, Rotlichtlampe und Wärmekissen waren auch schon gehortet.

Smilla wurde kurz vor Beginn der Läufigkeit noch mal vom Tierarzt allgemein untersucht und auch geimpft.

Beim einsetzen der Läufigkeit wurden beim Tierarzt 2 Bluttests (am 9. und 12. Tag der Läufigkeit) und zur Sicherheit auch ein Abstrich zur Bestimmung des richtigen Deckzeitpunktes gemacht. Als dieser Bestimmt war, erfolgte noch einmal eine kurze Absprache mit den Rüdenbesitzern (und auch mit dem Chef, da ich natürlich kurzfristig Urlaub nehmen musste) und ein Tag später machten wir uns auf die Fahrt. Jedoch nicht ohne uns vorher nach Übernachtungsmöglichkeiten erkundigt zu haben, falls Smilla doch noch nicht bereit sein würde.

Als wir in Kassel angekommen sind, haben wir zusammen mit Wotan und seinem Frauchen einen kleinen Spaziergang gemacht. Zuerst war Smilla zwar zickig, jedoch zum Ende der Tour, mussten wir uns beeilen, dass wir noch rechtzeitig in den Garten mit den beiden Turteltäubchen gekommen sind. Diese hatten es auf einmal mächtig eilig !!!

Schon nach kurzem Spiel der Beiden im Garten ist Wotan aufgestiegen und hat auch ohne Hilfestellung gleich gewusst was er zu tun hat. Und das obwohl es für beide Hunde das erste mal war. Smilla hat kurz (aber sehr laut) geschrieen ist aber kerzengerade stehen geblieben. Ich habe mich vor sie gesetzt und beruhigend auf sie eingeredet und als sich Wotan gedreht hat, hat sein Frauchen das Gleiche bei ihm gemacht. Dadurch hätten wir auch verhindern können, das sich die Hunde verletzen, falls einer der Beiden Panik bekommen hätte und sich während des “Hängens” wegreißen wollte.

Natürlich hat es an diesem Tag geregnet **lach** und wir waren dadurch ganz froh, dass unsere Beiden nach ca. 20 min fertig waren. Danach sind wir noch alle ins Haus gegangen, wo schon der heiße Kaffee wartete. Die Hunde waren während dieser Zeit auch bei uns und haben sich ausgeruht.

Von einem Nachdecken habe ich abgesehen, so dass wir am gleichen Tag wieder nach Hause fahren konnten. Vorher wurde natürlich noch die Deckbescheinigung ausgefüllt und unterschrieben. Auch die Decktaxe wurde gezahlt.

Die Deckbescheinigung wurde an die Hauptzuchtwartin des Vereines geschickt.

Am 28. Tag wurde eine Ultraschalluntersuchung beim Tierarzt gemacht. Es deuteten bereits Veränderungen ( ab dem 18. Tag bis zur Geburt Absonderung von zähem durchsichtigem Schleim aus der Scheide)darauf hin. Auch an Smillas Verhalten gab es deutliche Veränderungen. Genaue Angaben darüber, wie viele Früchte sie trägt waren nicht möglich. Lediglich die Gewissheit, dass eine Trächtigkeit besteht. Gesehen hat der TA 2-3 Welpen.

Nun wurde noch die restlichen Besorgungen für die Geburtsvorbereitung getätigt. Darunter auch pflanzliche Mittel zur Wehenunterstützung und Kalziumfrubiase aus der Apotheke. Ich hatte mir aus meinen Büchern über das Züchten eine Checkliste erstellt.

In der Nacht zum 40. Tag trat bei Smilla starker Durchfall auf. Dieser hat sie so geschwächt, dass sie Morgens nicht mehr aufstehen konnte und zum Notdienst mussten. Dort erhielt sie eine Infusion Kochsalz- und Glukoselösung gegen die Austrocknung. Eine Kotuntersuchung ergab einen Bakterienbefall mit starker Gasbildung. Zur Vorsicht wurde eine Ultraschalluntersuchung gemacht. Es wurden 3 Welpen gesehen. Alle waren wohlauf und schon als kleine Hundchen erkennbar.

Nach weiteren 2 Tagen Schonkost und Gabe von Bactisell gab es noch keine Besserung daher musste sie Amoxicillin einnehmen. Da die Trächtigkeit bereits so weit fortgeschritten war, konnte ein Antibiotikum gegeben werden.

61. Tag Mittags. Smilla verweigert jegliches Futter.

62. Tag 2.15 Uhr Smilla erbricht weißen Schleim. Ist sehr unruhig und verfällt immer wieder in Nestbauverhalten. Gelegentliches Winseln. Ich sitze die ganze Zeit bei Ihr in der Wurfbox, sie ist extrem anhänglich und sucht meine Nähe.

12.30 Uhr Beim TA angerufen, keine Welpenbewegungen mehr tastbar. Vorsichtshalber wurde eine Ultraschalluntersuchung gemacht. Diese ergab 4 lebende Welpen. Die weitere Untersuchung des Tierarztes ergab, dass der Muttermund geöffnet ist und der Geburtsvorgang weiter am laufen ist.

Der Tierarzt hat mir geraten, Caulophyllum (hatte ich natürlich auch schon vorher besorgt) einzugeben. Dies ist ein pflanzliches Mittel zur Wehenunterstützung. Ferner riet er mir dazu Smilla so lange ihre Lieblingsspeisen anzubieten, bis sie etwas frisst, da sie die Kraft nun brauche und nicht länger hungern soll. Auch haben wir immer wieder Spaziergänge mit ihr in der Nähe des Hauses gemacht. Da auch Bewegung wehenfördernd und geburtserleichternd ist.

Smilla hat immer wieder lange Phasen, in denen sie fest und tief schläft.

17.50 Uhr nach einem heftigen Schrei von Smilla ist die Fruchtblase eines Welpen zu sehen. Ich beruhige sie und lege sie zurück in ihr Körbchen.

-Wie ich später vom TA erfahren habe, hätte ich sie in dieser Situation nicht festhalten sollen, sondern einfach rennen lassen. Es ist für viele erstgebärende Hündinnen leichter, wenn der erste Welpe quasi “im Galopp” geboren wird. Ist dann der Geburtskanal erst einmal geweitet haben es die nächsten Welpen und auch die Mutter nicht mehr so schwer.

Genau dass hätte ich gerne früher einmal erfahren !!!

Es folgt ein Stillstand. Keine Wehen mehr Smilla liegt wie geschockt in ihrem Körbchen. Ich versuche den Welpen zu fassen, dies ist jedoch nicht möglich. Es vergehen 30 min. Der Tierarzt rät mir am Telefon, Smilla ins Auto zu packen und schnellstmöglich in die Praxis zu kommen. Auf der Fahrt platzt die Fruchtblase. Ankunft beim TA um 18.45 Uhr. Smilla bekommt Oxitoxin gespritzt. Aber auch darauf setzten keine Wehen ein. Der OP-Raum wird vorbereitet. Als um 19.30 noch immer keine Wehen eingesetzt haben wurde Smilla in Narkose gelegt und per Kaiserschnitt entbunden. Wir waren mit im OP und waren (nach kurzer Einweisung durch den TA) dafür zuständig, den Welpen den Start ins Leben zu erleichtern. Es war ein Alptraum für mich, aber alle Welpen und auch Smilla haben überlebt.

Ca. 23.00 Uhr sind wir alle Zuhause angekommen. Ab 0.00 Uhr hat meine Mann die Wache übernommen. Die Welpen und auch Smilla sind noch von der Narkose benebelt

Frank hat mich um 2.30 Uhr mit dem Satz: “Die Welpen haben alle getrunken” geweckt. JUCHEEE !!!

5.30 Uhr Smilla ist sehr unruhig in der Wurfbox. Sie versucht ständig die Welpen noch näher an sich heran zu bringen. Erst als ich Sie zusammen mit ihren Welpen in den Korb lege ist sie endlich ruhig und entspannt.

Smilla ist eine tolle Mutter. Selbst die Wasserschüssel muss ich ihr vor die Nase in der Wurfbox halten. Zum Lösen muss ich sie an der Leine in den Garten führen. Dort wird schnell alles erledigt und schon will sie wieder ins Haus.

Die Welpen werden täglich gewogen. Und darüber Buch geführt. Die Narbe und das Gesäuge von Smilla wird auch täglich kontrolliert.

Die Reste der Nabelschnur der Welpen fallen bereits noch 3-4 Tagen ab.

Ab dem 5. Tag hat die Pigmentierung von Nasen und Augenlidern begonnen.

Nach 7 Tagen habe ich den Wurf dem Zuchtwart gemeldet. Auch habe ich bei der Welpenvermittlung des Vereines Bescheid gegeben.

Inserate wurden im Internet und in der regionalen Presse geschaltet.

Die Augen haben sich zwischen dem 13. und 15. Tag geöffnet.

Am 12. Tag habe ich bei Smilla eine kleine Wunde ganz dicht an der Naht festgestellt. Diese wurde zuerst nur mit Betaisodona-Lösung gespült. Am 15. Tag hatte sich die Wunde deutlich verschlechtert. Befund: Allergische Reaktion auf die selbstauflösenden Nähfäden an der OP-Naht. Diese Wunde konnte trotz ständiger Versorgung nicht heilen, da sie von den bereits wachsenden Zähnchen und vor allem den Krallen der Welpen immer wieder aufgerissen wurde. Ich habe die Welpen immer mehr zugefüttert, damit sich Smilla immer mehr aus der Wurfbox zurückziehen konnte. Trotz sehr starker Schmerzen säugte sie die Welpen noch bis zum 25. Tag 1-2 mal am Tag weiter. Sie reduzierte ihr Futter selbst und somit war auch keine Gefahr einer Mastitis gegeben.

Die Welpen mussten sich jedoch erst an die neue Situation gewöhnen, dass die Milchbar in Zukunft geschlossen ist und auch bleibt.

Die Welpen haben sich prächtig entwickelt. Wurmkuren wurden am 18. am 42. und am 60. Tag gegeben.

Die Gewichtzunahmen waren toll. Ab dem 20. Tag wurde die Welpenbox geöffnet, und die Wuffels dufte ein Stückchen mehr Welt erkunden. 

Ab der 4. Woche lassen wir die ersten Besucher zu den Welpen. Je mehr positiver Menschenkontakt je besser.

Ab dem 33 Tag haben erst 2 dann alle 4 Welpen Durchfall bekommen. Welcher auch mit Schonkost und Medikamentengabe nicht in den Griff zu bekommen war. Erst nach 2 Wochen in denen die Welpis von Babyheilnahrung und gekochtem Geflügelfleisch leben mussten hatten wir die Ursache zusammen mit dem Tierarzt gefunden. Mir fiel auf, dass in manchem Stuhl ganz kleine weiße Körnchen zu sehen waren. Die Diagnose: Bandwürmer !!! Da diese Biester nicht mit der normalen Wurmkur zu erledigen sind, mussten die Welpen eine Tablette schlucken und der Spuk war vorbei. Den Bandwurm hatte wohl Smilla eingeschleppt. Sie ist ja nun mal eine sehr gute Mäusejägerin. Der weiteren Entwicklung der Welpen hat dies allerdings überhaupt nicht geschadet. Sie hatten Appetit, waren quirlig und fit. Also ganz normal nur eben dass die Häufchen eher Fladen waren.

Zum “aufmöbeln” des Immunsystems haben wir einen Engystol-Kur mit allen Welpen gemacht.

Wenn wir dabei sind, dürfen die Welpen bei uns im ganzen Wohnzimmer toben. Auch haben wir einen Welpenauslauf im Garten und die Terrasse wurde auch zu einem Welpenspielplatz umfunktioniert.

Ab dem ca. 50 Tag wurde immer öfter mal das Halsbändchen angezogen. Auch ab und an mal ein bisschen an der Leine gehen.

Am 57. Tag wurden die Welpen vom Tierarzt untersucht, geimpft, und gechipt.

Mit Zuchtwart Termin zur Wurfabnahme vereinbart.

Die Welpen lernen bereits sehr viel im Spiel kennen, wir haben ein Bällebad, eine Welpenwippe, einen Welpensteg, einen Tunnel, eine Welpenschaukel, und ein Gestell mit klappenden Dosen und flatternden Bändern. Sie lernen immer besser an der Leine zu gehen und Auto zu fahren. Wir legen Wert darauf, dass sie nicht ängstlich und schreckhaft werden und konfrontieren sie mit allerlei Geräuschen. Da sie ja bei uns direkt am Leben teil haben, lernen sie die verschiedenen Geräusche des Haushalt auch gleich kennen. Da ist der Staubsauger, die Kaffeemaschine der Mixer, die Waschmaschine etc. Und es fällt auch mal das ein oder andere Besteck oder Geschirr auf den Fliesenboden in der Küche. Fernen lernen sie, dass Menschen auch mal an Stöcken gehen, Schirme aufspannen, Hüte oder Mützen tragen, rennen und mit den Armen fuchteln etc. etc.

Im Einzel oder Zweier Training lernen sie mehrmals den Tierpark mit seinen Einwohnern kennen, sie lernen, dass Straßen mit Autos OK sind und man auch vor Straßenbahnen keine Angst haben muss.

Sie gehen mit uns und den erwachsenen Hunden zusammen Spazieren und lernen dort auch andere Hunde kennen.

61.Tag (12.10.) Der Zuchtwart ist zur Wurfabnahme gekommen. Es wird nachgeschaut, wie die Welpen aufwachsen. Auch in welcher Konstitution sie aber auch alle anderen Hunde im Haus sind.

Es werden die Zähne/Kiefer kontrolliert und bei den Rüden die Hoden abgetastet. Die Chipnummer mit einem Lesegerät und die Eintragungen in den Impfpässen kontrolliert. Darüber wird ein genaues Wurfabnahmeprotokoll erstellt.

Dieses wird vom Zuchtwart zusammen mit den Ahnentafeln der Eltern (Mutter-Original/ Vater-Kopie) und einer Kopie der Deckbescheinigung an die Zuchtbuchstelle geschickt.

66. Tag (17.10.08) Anakin-Aico zieht aus. Es ist ein Gefühl, als hätte man mir ein Stück meines Herzens entrissen, jedoch weiß ich ganz genau dass es ihm bei seinem neuen Besitzern sehr gut gehen wird.

67. Tag Aragon zieht aus. Auch hier tut es zwar sehr weh, aber die neuen Besitzer sind einfach super. Sie waren schon im Vorfeld jede Woche bei uns und haben sich mit Aragon bekannt gemacht.

02.11.08 Aramis (Luca) zieht aus. Bei ihm haben wir uns noch ganz kurzfristig umentschieden, da für uns nicht mehr klar war, ob der vorher gewählte Platz auch der Richtige ist.

Er wohnt nun bei einer wundervolle Familie, die sich bereits für den nächsten Wurf angemeldet hatten und sehr glücklich war, doch noch einen Welpen von uns zu bekommen.

Die Welpenvermittlung habe ich als die größte und schwerste Herausforderung angesehen. Man hat soviel Verantwortung gegenüber diesen kleinen Wesen, da wäre es für mich einfach unvorstellbar ihn einfach so an Irgendjemand der sich halt meldet abzugeben. Wir haben uns allerdings auch schon von Anfang an auch darauf vorbereitet, dass es mit dem Einen oder Anderen auch länger mit der Vermittlung dauern kann. Nicht selten bleiben Welpen bis zum 6. Monat oder noch länger beim Züchter, bis das richtige neue Zuhause gefunden ist.

Welpen im Haus zu haben war eine sehr schöne aber auch eine sehr anstrengende Aufgabe. Für dieses Erlebnis habe ich auch gerne meinen gesamten Jahresurlaub “geopfert”. Anders wäre es nicht möglich gewesen. Besonders Dankbar bin ich meinem Mann, der mich die ganze Zeit über ganz stark dabei unterstützt hat.

Ob Smilla noch einmal Welpen haben wird ist noch ungewiss. Wenn ja, dann frühestens im Jahr 2010.

Und wenn sich Smilla´s Tochter Alisza-Pearl weiterhin so gut entwickelt, wird sie in ihrem 3. Lebensjahr einen Wurf haben.

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