Smilla van Millus

 
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Meine Gedanken über die Zucht und das Ziel:

Die Pläne mit Smilla als meine erste Großspitzhündin sahen zunächst so aus:


Abwarten wie sie sich entwickelt und ab und zu auf Ausstellungen gehen!
Aber schon nach kurzer Zeit war mir klar, dass auch ich etwas für den Erhalt dieser wunderbaren Spitz-Varietät tun will. Ich habe viele Kontakte geknüpft, viele Meinungen und Thesen angehört und mir sehr viele Gedanken gemacht. Denn eines ist sicher:

Mir geht es nicht darum, einfach mal Welpen zu haben, sondern es geht mir darum, den Genpool der Großspitze zu erweitern, um die Rasse dadurch aus einer möglichen Inzucht-Depression herauszuführen.

Nach mühseligen Jahren in denen ich leider machtlos zusehen musste wie die Großspitzzucht immer weiter auf den genetischen „Supergau“ zusteuert, wurden es für mich Zeit einen neuen Anfang zu starten. Ich bin auf eine Gruppe mutiger Spitzzüchter gestoßen, die auch erkannt haben, dass wir um den Spitz zu retten nicht länger warten können. Handeln statt schimpfen und zu klagen ist angesagt !!! Zusammen mit dem IHV e.V. sehe ich eine schöne Zukunft für unsere Spitze mit einer großen Gen- und Farbvielfalt.

Ich freue mich sehr dabei zu sein.

Was mir für meine Hündinnen sehr wichtig ist:

- Die in meiner Zucht eingesetzten Hündinnen haben zwischen 3-4 Würfe.
Das Thema heißt Zuchtbegrenzung. Besonders bei den Deckrüden sollte eine Beschränkung auf max. 10 Deckakte in ihrem Leben eingeführt werden. Dadurch entsteht so eine Art „Schadensbegrenzung“ sollten spätere Erbkrankheiten/Defekte zu Tage kommen, die ein Rüde/Hündin vererbt hat. Ferner finde ich es außerordentlich wichtig, so viel verschiedene Rüden wie möglich in der Zucht eingesetzt werden, um so für eine breite Zuchtbasis zu sorgen.

- Der erste Wurf fällt erst im 3. Lebensjahr der Hündin.
- Zwischen den Würfen der Hündin liegt mind. 1-2 Jahre.

Da gehen die Meinungen stark auseinander. Meine ganz persönliche Meinung ist, dass es eine Hündin verdient hat, erst mal zu einem reifen Hund zu werden bevor sie selbst zur Mutter wird und sie sollte auch eine genügend große Erholungsphase zwischen den Würfen haben.

- Meine Spitze sind in aller erster Linie Familienmitglieder und blieben natürlich auch nach dem „Zuchtgeschehen“ bei uns bis in ihr hoffentlich hohes Alter.

 

Welche Gesundheitsuntersuchungen?

Um eine Zuchttauglichkeit zu erreichen, ist im IHV für den Großspitz vor allem das röntgen der Hüften auf Hüftdysplasie (HD) und auf Ellenbogendysplasie (ED) vorgeschrieben.
Bei Verdacht lasse ich zusätzlich eine Untersuchung auf Patellaluxation (PL) durchführen.

 

Für meinen nächsten Wurf wünsche ich mir einen Deckrüden, der zumindest einige dieser Untersuchungen vorweisen kann.


Wer ist der richtige Partner?

Ich liebe Smillas „Typ“ mit der nicht ganz so langen Schnauze und nicht gar so hoch angesetzten Ohren. Auch ihre Größe finde ich sehr gut. Für meinen Geschmack sollte sich die Großspitzzucht nicht immer weiter von der Standardgröße von 40-50 cm entfernen. Warum sollen die Großspitze in der heutigen Zeit immer größer werden, wenn sie es doch früher auch nicht waren?

Alisza-Pearl hat eine etwas längere Schnauze und hoch angesetzte Ohren. Sie ist sehr wuselig und zu Fremden eher schüchtern und zurückhaltend. Ihre Größe liegt bei 44 cm.

Also suche ich für sie einen Deckrüden, der eine etwas kürzere Schnauze hat und ein sicheres und souveränes Auftreten.

Natürlich soll keinerlei Verwandtschaftsgrad vorhanden sein, also am besten aus einer anderen Varietät heraus.

Und Schlussendlich entscheidet die Hündin ob der Partner den wir für richtig halten auch ihren Vorstellungen entspricht ;o)

Warum Farbreinzucht?

Das Abkommen von der Farbreinzucht ist für die Erweiterung des Genpools und damit die Gesunderhaltung unserer Spitze unabdingbar. Die Zulassung aller Farben ist so hilfreich und trotzdem kann jeder die Farbe seiner Wahl züchten bzw. kaufen. Früher gab es auch „bunte“ Großspitze !!!

Ich liebe weiße Spitze und werde auch weiterhin bemüht sein weiße Spitze zu züchten, aber nicht um den Preis der Gesundheit der Tiere. Wenn es also wichtig ist, eine Blutauffrischung durchzuführen, warum dann nicht auf diesem Wege?

Zuchttauglichkeit?

Die Tauglichkeit zur Zucht sollte nicht nur von der Optik auf einer Ausstellung abhängig gemacht werden. Welcher Besitzer lobt denn seinen Spitz ausschließlich aufgrund des Aussehens? Viel entscheidender ist doch der Charakter, der kaum in einem Ring auf einer Ausstellung zu erkennen ist. So ist der Spitz z.B. kein Jäger. Welcher Ringrichter kann das überprüfen, wenn der Hund an der Leine hängt und ohnehin viel zu aufgeregt durch das Geschehen um sich herum ist? Im IHV ist ein Wesenstest zur Zuchtzulassung vorgeschrieben.

Meine Zukunftsvision:

Ich wünsche mir robuste und gesunde Großspitze in der handlichen Größe zwischen 40 und 50 cm. Hunde, die lustig und vergnügt sind, Spaß und Freude am Leben und ihrer Familie haben, ihren Aufgaben und Pflichten als Wächter nachkommen, trotzdem freundliche Hunde sind und mitten im Leben stehen und nicht am Rande.
Der Spitz ist ein wunderbarer Freund, der es verdient hat, auch weiterhin Menschen an seiner Seite zu haben, die ihn zu schätzen wissen und ihn um seiner selbst Willen unterstützen.
Ich möchte dazu gehören und Sie ???

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